Finanzielle Förderung des Wildbiologischen Büros LUPUS

| Projektförderung

Im Jahr 2013 wurde die Arbeit des Wildbiologischen Büros LUPUS mit einer Summe von € 2.000,00 durch unsere Stiftung Wald, Wild und Flur in Europa gefördert.

Hier ist ein kleiner Einblick in die Arbeit von LUPUS:

Das Wildbiologische Büro LUPUS ist eine Forschungseinrichtung mit Sitz in
Spreewitz. Das Büro wurde im Januar 2003 von den Biologinnen Gesa Kluth und
Ilka Reinhardt gegründet und wird bis heute (2013) von ihnen geleitet.
Hauptarbeitsgebiet ist die wissenschaftliche Begleitung und Erforschung der
natürlichen Wiederbesiedlung Deutschlands durch den Wolf. Das Büro arbeitet im
Auftrag des Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und wird
unterstützt unter anderem von dem Bundesamt für Naturschutz, der
Bundesforstverwaltung und der International Fund for Animal Welfare (IFAW).

Arbeitsgebiete
Das Wildbiologische Büro LUPUS hat unter anderem im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) das „Fachkonzept für ein Wolfsmanagement in Deutschland“ erarbeitet. Es organisiert und leitet federführend das Wolfsmonitoring in Sachsen und im Süden Brandenburgs sowie in Sachsen-Anhalt.

Die wissenschaftlichen Arbeiten des Büros zum Wolf umfassen unter anderem die Bestandserfassung, zum Beispiel mittels Fotofallen, das Spurenmonitoring, die Telemetrie, Nahrungsanalysen sowie genetische Untersuchungen.
Seit 2003 wurden Wölfe in der Lausitz mit Halsbandsendern ausgestattet, um Reviernutzung, Lebensweise und Ausbreitung zu erforschen, seit 2006 wird in einer vom Bundesamt für Naturschutz finanzierten Pilotstudie mit Hilfe der GPSGSM-Telemetrie das Abwanderungsverhalten junger Wölfe untersucht. Im Januar 2011 wurde das Projekt auch auf Sachsen-Anhalt ausgedehnt. Weiterhin betreibt das Büro zusammen mit anderen Einrichtungen die fachliche Aufklärung der Bevölkerung. Die Integration der Wölfe in ihren Lebensraum und ihre Akzeptanz bei der Bevölkerung werden unterstützt. Die Beratung von Betroffenen in der Landwirtschaft, wie beispielsweise Schafzüchter, und die Vor-Ort-Termine bei der Bevölkerung sollen die Angst vor dem Wolf mindern und eine friedliche Koexistenz zwischen Wolf und Mensch ermöglichen.

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Erich Schmidt übergab im Rahmen des Landeskonventes 2013 der Landesgruppe Deutschland des Ordens Silberne Bruch einen Scheck in Höhe von € 2.000.— an Frau Gesa Kluth.

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Informationen zum Projekt

Empfänger:

Wildbiologischen Büros LUPUS
Zu deren Webseite

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