Flussperlmuscheln in der Eifel

In diesem Jahr wurde auf dem Landeskonvent des Stifters in Monschau/Eifel ein Förderzuwendung an die Biologische Station Städteregion Aachen e.V. für ihre Bemühungen zum Erhalt der Flussperlmuschel in Nordrhein-Westfalen übergeben.

Die Flussperlmuschel bewohnt sommerkühle, sauerstoffreiche und unbelastete Mittelgebirgs- und Niederungsbäche mit kalkarmen Einzugsgebieten (Forellenregion). Sie ist äußerst empfindlich gegenüber Schwankungen der Umweltfaktoren. Flussperlmuscheln leben bevorzugt in großen Kolonien zusammen und können in unseren Breiten ein Alter von bis zu 100 Jahren erreichen. Von der Ernährung her ist sie ein Filtrierer von kleinsten organischen Teilchen (Detritus).

Sie also ein langlebiger Bioindikator für sehr sauberes Wasser und von europäischer Bedeutung.

Die Biologische Station engagiert sich für die Zucht, Aussetzung und Betreuung der Flussperlmuschel in geeigneten Bächen, zu denen der Perlenbach und der Fuhrtsbach gehören. Die Exkursion der Landesgruppe, betreut vom Leiter der Biologischen Station, Herrn Josef Wegge und der Projektleiterin Flussperlmuschel, Frau Heidi Selheim führte in das schöne NSG Perlenbachtal mit herrlich blühenden Narzissenwiesen, kleinen Erlenbrüchen, Biberdamm und klarem, natürlichen fließendem Bach.

Das Projekt ist ein erfolgreiches Beispiel für effektiven Naturschutz, dem weiter viel Erfolg zu wünschen ist.