Anpflanzung mit blühenden und fruchttragenden Holzarten im Rautenberg Wald in devastiertem Fichtenbestand

Zunehmend im letzten Jahrzehnt leiden die Wälder – auch in der Lüneburger Nordheide – unter starken Schäden durch Stürme, Trockenheit und damit einhergehendem Schädlingsbefall. Betroffen sind vor allem reine Fichtenbestände.

Dabei entstehen oft Totalverluste mit der Konsequenz, gemischte Waldbestände kurz- und mittelfristig neu begründen zu müssen. Die Auswahl geeigneter Baumarten, die dem Klimawandel widerstehen, ist eine Herausforderung ebenso wie die Förderung der Biodiversität in den neuen Beständen.

Im Rautenberg Wald förderte die Stiftung daher im November auf 2500 m² eine Anpflanzung mit Stieleiche, Traubeneiche, Vogelkirsche, Speierling, Vogelbeere, Elsbeere, Wildapfel, Wildbirne, Weißdorn, Schwarzdorn und Hundsrose (insgesamt 1.100 Stk). Dadurch wird die Artenvielfalt und Insektenweide besonders gefördert.

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